Philosophie Lexikon der Argumente

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Searle, John R.
 
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Supervenienz I 146
Supervenienz ursrpünglich aus der Ethik: moralische Eigenschaften supervenieren gegenüber natürlichen Eigenschaften (Moore). - Es muss ein Merkmal geben, warum etwas besser ist, aber nicht Verursachung sondern Konstituierung durch dieses Merkmal.
Verursachung oder Konstituierung: Beschreibung - Supervenienz - Verwandte Struktur: hinreichend/notwendig: Supervenienz!
Supervenienz: a) Geist vollständig abhängig von Physis - b) Physische Gleichheit garantiert geistige, aber nicht umgekehrt.
Leib-Seele-Problem/Searle: allein Kausalität ist wichtig: Mikrozustand (Physis) verursacht Makrozustand (Geist) (von unten nach oben).
SearleVsSupervenienz: diese wird dadurch überflüssig - Festigkeit kausal supervenient gegenüber Molekülstruktur, aber dadurch nicht epiphänomenal.
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Graeser I 160
Supervenienz/Searle/Graeser: entspricht hinreichenden aber nicht notwendigen Bedingungen - Davidson: Mengen: Ein Prädikat P ist supervenient in Relation zu einer Menge von Prädikaten S genau dann, wenn P keine Entitäten unterscheidet, die nicht auch durch S unterschieden werden können.

S I
J. R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

S II
J.R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

S III
J. R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

S IV
J.R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

S V
J. R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

Grae I
A. Graeser
Positionen der Gegenwartsphilosophie. München 2002

> Gegenargumente gegen Searle
> Gegenargumente zu Supervenienz



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.04.2017