Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Cresswell, M.J.
 
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Terminologien I 124 f
Nominal/Cresswell: Phrasen in Nomen-Position. Bsp etwas, niemand, der im Ausland war, jeder Herausgeber von Science, Arabella, usw. - Einheitliche grammatische Klasse - Quine, Follesdal: "Prädikat mit Quantifikation". - Das entspricht dem "E" in (Ex). - Bsp (etwas x)fx.
Cresswell: nimmt die Aussagenfunktion fx als grundlegend. - Und gebraucht damit die Variable x, die rein bezeichnend ist. - rein strukturell. - Macht die Annahme von Namen in einer Sprache überflüssig.
I 130
Nominale scheinen auf verschiedene Dinge zu referieren, die zufällig dasselbe Ding sind, aber verschiedene hätten sein können.
II 37
Def dass0/Terminologie/Cresswell: so wollen wir das "daß" in (7) nennen (Dass 5 + 7 = 12 ist wahr). Die Bedeutung von dass0 ist einfach die Identitätsfunktion auf der Referenz von "5 + 7 = 12". - ((s) Identitätsfunktion hier: liefert praktisch das, was wörtlich gesagt wurde.)
Def Dass: macht die Referenz von "dass 5 + 7 = 12" zur Struktur. Was gleichzeitig der Sinn (sense) von "5 + 7 = 12" ist - dass 5 + 7 = 12 wahr ist, müsste dieselbe Proposition sein wie die Referenz von "5 + 7 = 12".
II 46
Def Einst de expressione/Arnim von Stechow/Cresswell: Einstellungen wie die in (11) nennt er "de expressione": dann geht es nicht nur um etwas über die res, sondern zusätzlich um die Weise, wie die Einstellung ausgedrückt wird. - Bsp "Sie kicherte, dass..." - Ungleich de dicto (Wo es oft gar nicht um das dictum geht).

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.03.2017