Philosophie Lexikon der Argumente

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Nagel, Thomas
 
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Theorien I 52
Problem für alle rationalistischen und realistischen Theorien: wenn wir nicht sagen können, dass die Logik letztlich in unseren Praktiken wurzelt, während sich dies dennoch darin zeigt, dass wir in Auseinandersetzungen zum Abschluss kommen, nämlich in Urteilen, über die wir uns naturbedingt einig sind. Wir können nicht sagen, dass die Logik von solchen Praktiken abhängig ist, denn das würde seinerseits gegen diese Praktiken verstoßen, in denen die Logik das letzte Wort hat.
I 53
Aber ist es nicht so, dass sich die Maßgeblichkeit unserer Praktiken darin zeigt, dass dieses letzte Wort in unseren Gedanken und Argumentationen das letzte Wort ist. Das leitet sich her aus:
Wittgenstein, Solipsismus: siehe dort.
- - -
Frank I 132ff
Theorie/Nagel: muss verstanden werden können ohne die Fähigkeit, einen bestimmten Standpunkt einnehmen zu können.

N I
Th. Nagel
Das letzte Wort Stuttgart 1999

N II
Th. Nagel
Was bedeutet das alles? Stuttgart 1990

N III
Th. Nagel
Die Grenzen der Objektivität Stuttgart 1991

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 30.03.2017