Philosophie Lexikon der Argumente

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Pauen, Michael
 
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Typ-/Token-Identität V 107
Typenidentität/Pauen: Feigl, Place, Smart: empirisch feststellbar, wie zwischen H20 und jeweils Wasser, Wolken, Eis. Nicht notwendig, weil empirisch. (KripkeVs).
Feigl: "zweifacher Zugang" - Tokenidentität: >Funktionalismus - Anomaler Monismus (Supervenienz,. Davidson).
Aspektdualismus: (eigentlich Monismus) - alle stimmen überein: These jeder mentale Prozess ist mit einem neuronalen Prozess identisch. - Daher muss es prinzipiell möglich sein, Zustände der ersten Person aus der Perspektive der dritten Person zu untersuchen. -
V 116
Typidentität/VsTypenidentität/Pauen:
1. Es ist bisher empirisch nicht gelungen, genau umschreibbare Typen neuronaler Prozesse zu bestimmen 2. selbst bei stabilen psychophysischen Korrelationen würde eine Identifikation nicht einleuchten. Warum sollte die gleichförmige Aktivität bewusstloser Neuronen identisch sein mit Bewusstsein?
V 118
Tokenidentität/Pauen: schwächere Variante der Identitätstheorie: es reicht, dass jeder mentale Zustand irgendeine physische Realisierung hat. - Es wird nicht mehr gefordert, dass es einen bestimmten Typus von neuralen Zuständen gibt, der identisch mit dem Typus Schmerzempfinden ist. - Unterarten: Anomaler Monismus - Funktionalismus.
V 158
Typenidentität/Pauen: ist heute wieder attraktiv - ontologische Sparsamkeit - sie muss nicht darauf bestehen, dass wir "in Wirklichkeit" funktionale Zusammenhänge meinen, wenn wir von mentalen Prozessen sprechen. - Damit besitzt der mentale Zustand auch Kausalität.

Pau I
M. Pauen
Grundprobleme der Philosophie des Geistes Frankfurt 2001



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.03.2017