Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Esfeld, Michael
 
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Überzeugungen I 50ff
Überzeugung/Quine/Esfeld: ein Fundament ist nicht möglich wegen grundsätzlicher Revidierbarkeit jeder Überzeugung. - Bestätigungsholismus: weil einzelne Überzeugungen nicht durch Erfahrung gerechtfertigt werden können, jede Überzeugung kann revidiert werden (Typ B) - Bedeutungsholismus bezieht sich auf das Überzeugungs-System des Einzelnen - Rechtfertigungs-Holismus: keine Überzeugung kann Fundament sein, (Typ A oder B).
I 95ff
Intra-personelles Problem: Veränderungen von Überzeugungen - inter-pers: Kommunikation (gleiche Bedeutungen?) - inferentieller Kontext: sprachlicher Gebrauch in der Gemeinschaft - Inhalt: wird daher nicht durch Rolle im System der Überzeugungen besteht, sondern extern - nicht: welche Überzeugungen hat die Person sonst noch, sondern: welche sollte sie haben. - Daher sind Überzeugungen nicht im Kopf, daher gibt es Identitätsbedingungen für sie. - ((s) Für intentionale Inhalte gibt es dann keine identitätsbedingungen.)
I 132ff
Überzeugungen/Esfeld: grundlegende sprachliche Einheit, weil sie als einzige den Doppelcharakter haben: es kann nach Gründen für sie gefragt werden und sie können selbst als Gründe angegeben werden.
I 161ff
Überzeugung/Esfeld: kann auf Festlegungen hinauslaufen, die über das hinausgehen, was wir einzugehen bereit sind - >Antwortabhängigkeit unserer Begriffe: etwas ist nur dann rot, wenn es normalen Beobachtern unter normalen Umständen so erscheint: " es gehört zum Begriff, dass..": keine Reduktion auf Erscheinen! - Antwortabhängigkeit beinhaltet aber keine Eigenschaft im Rezipienten.

Es I
M. Esfeld
Holismus Frankfurt/M 2002

> Gegenargumente gegen Esfeld



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 30.04.2017