Philosophie Lexikon der Argumente

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Sellars, Wilfrid
 
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Überzeugungen Rorty VI 179 ff
Überzeugung/Sellars: jede Überzeugung ist revidierbar.
Überzeugung/SellarsVsEmpirismus: kann nur durch Begriffe gerechtfertigt werden. ((s) Nicht durch "direkte Wahrnehmung", "Intuition", "Erfahrung" usw.).
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Sellars I XXXIII
Ryle: hatte vorgeschlagen, mentale Prädikate wie »überzeugt sein«, »glauben« usw. als Ausdrücke für Dispositionen zu begreifen, ohne jedoch in Rechnung zustellen, dass es dafür wiederum eine Erklärungsinstanz gibt, sei es nach Art des Freudschen Ich oder Über-Ich.
Ryle: überzeugt sein heißt, sich auf bestimmte Weise zu verhalten.
Sellars: geht einen Schritt weiter als Ryle, indem er fragt, wie man auch noch die Verhaltensdispositionen selbst erklären kann. Sein Kravattenverkäufer John entwickelt eine Art von Theorie, die sich spezifisch auf das verbale Verhalten einer Gemeinschaft Rylescher Vorfahren bezieht.
Sellars II 325
Handlung : Grundsatzüberzeugungen drücken sich in Verhaltensgleichförmigkeit aus. Das heißt nicht, dass keine Abweichungen möglich sind, sondern nur, dass das Vertreten eines Grundsatzes jedenfalls auch durch eine Verhaltensgleichförmigkeit charakterisiert ist.

Sell I
W. Sellars
Der Empirismus und die Philosophie des Geistes Paderborn 1999

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

> Gegenargumente gegen Sellars



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.04.2017