Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Fraassen, Bas
 
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Unbeobachtbares I 54
Unbeobachtbarkeit/Fraassen: solange wir Negation nicht verbieten, können wir in einer Beobachtungssprache ausdrücken, dass etwas unbeobachtbar ist. - Und bis zu einem gewissen Grad sogar, wie diese unbeobachteten Entitäten sind.
Bsp Unbeobachtbares/Kopenhagener Deutung: sagt, dass es Dinge gibt, die manchmal eine bestimmte Position haben und manchmal nicht. - Pointe: das wurde ausgedrückt, ohne einen einzigen theoretischen Term zu gebrauchen.
Bsp Konsequenz einer Theorie: absoluter Raum: hätte weder Position noch Volumen. - Das hat nichts damit zu tun, was es in der beobachtbaren Welt gibt. - Pointe: eine auf Beobachtungssprache reduzierte Theorie wäre keine Beschreibung eines "Teils der Welt". - ((s) Weil es keine sinnvolle Trennung beobachtbar/unbeobachtbar gibt.)
Syntax/Fraassen: das ist nur ein Problem für die syntaktische Darstellung von Theorien.
I 57
Grenzen der Beobachtbarkeit sind empirisch, nicht philosophisch.
I 71
Unbeobachtbares/Wahrheit/Theorie/Fraassen: wenn eine Theorie Implikationen über Unbeobachtbares hat, dann garantieren Belege nicht die Wahrheit der Theorie. - ((s) Und das ist praktisch immer der Fall.) - Umgekehrt: würden dann die Belege niemals einen Schluss rechtfertigen, der über diese Belege hinausgeht. - Auch Schlüsse über Beobachtbares gehen über die Belege hinaus.
I 72
Fraassen: Es gibt keine rational zwingenden Gründe, über die Belege hinauszugehen.

Fr I
B. van Fraassen
The Scientific Image Oxford 1980

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.03.2017