Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Peacocke, Christopher
 
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Unkorrigierbarkeit I 140
Gewissheit/Unkorrigierbarkeit/Peacocke/(s): demonstrative Gegebenheitsweise: garantiert, dass der Gegenstand Eigenschaften hat, die durch die Wahrnehmung determiniert sind, (nicht, dass er bestimmte Eigenschaften sicher hat) - jedenfalls, dass diese Eigenschaften nicht von weiteren Glaubensannahmen abhängig sind.
I 140f
Unfehlbarkeit/Immunität gegen Irrtum/Wahrnehmung: visuelle Gegebenheit: Bsp "Dieser Mann ist kahl": unfehlbar in Bezug auf "dieser Mann". - ((s) Nicht jemand anderes, der vor einem steht. - stärker/(s): auf jeden Fall der Mann, der wahrnehmungsmäßig gegeben ist - noch stärker/(s): auf jeden Fall das Wahrnehmungsmuster. - Peacocke: keine Identifikation, nicht von Identität mit irgend etwas abhängig, was gerade nicht gegeben ist. - "Es gibt (in dieser Wahrnehmungssituation) niemand, so dass er kahl wäre, aber dieser Mann nicht". - Von der Wahrnehmung als an diesem Ort präsentiert - es kann nicht sein, dass die Gegebenheitsweise "dieser Kasten" referiert und gleichzeitig dieser Kasten nicht das Ding ist, das würfelförmig ist. - Halluzination: auch in diesem Fall ist der Gedanke "Dummett amüsiert sich" ein Gedanke über Dummett!
I 175
Immunität/Unfehlbarkeit/Tradition/Evans: das Urteil, ein Urteil mit einem bestimmten Inhalt zu sein, kann dadurch konstituiert werden, dass dieses Urteil auf diesen Zustand antwortet - Ich/Evans: die Referenz kann fehlschlagen!

Pea I
Chr. R. Peacocke
Sense and Content Oxford 1983

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 30.04.2017