Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Dummett, Michael
 
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Verstehen I 150 ff
Frege: Verstehen vor Wahrheit - Wahrheit undefinierbar (FregeVsTarski)
Dummett: in früheren Schriften: These: die Theorie der Bedeutung sei eine Theorie des Verstehens.
Heute: die Beziehung ist subtiler: Keine der beiden kann jeweils durch die andere erklärt werden.
Wir können unser Verstehen ist auch mit Hilfe anderer Worte ausdrücken. Ersetzung, Austauschbarkeit.
II 458 ff
Andererseits kann nicht generell gelten, dass das Verstehen von Ausdrücken die Form eines expliziten Wissens hat und in der Fähigkeit besteht, Ausdrücke mit Hilfe anderer Ausdrücke zu erklären. Denn dies führte in einen Zirkel.
Verstehen: hier gibt es Grenzen: wir können uns ein Verständnis nur zu sprechen, wenn wir zeigen können, wie sich ausdrückt. Der (metaphysische) Realist muss also zeigen, wie sich in unserem Verständnis (letztlich Verhalten) offenbart, daß Sätze entweder wahr oder falsch sind, (auch wenn wir es nicht entscheiden können). Und das geht nicht.
II 463
Verstehen: das sprachliche Verständnis einer Person kann keinen Bestandteil umfassen, der nicht im Gebrauch der Sprache zum Ausdruck käme.
EMD II 69
Verstehen/Dummett: zum Verstehen eines Satzes ist das Kennen der entspreche.

Du I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Du III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Ev I
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989

> Gegenargumente gegen Dummett



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.03.2017