Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Peacocke, Christopher
 
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Verstehen EMD II 182
Verstehen/Kompositionalität/Peacocke: Bsp Ein einzelner russischer Satz ist übersetzt worden, sodass wir wissen, "was Breschniev gesagt hat". - Damit verstehen wir den Satz nicht, weil wir die russischen Wörter, die wir vielleicht nicht eins-zu-eins zuordnen könnten, nicht verwenden könnten, um selber russische Sätze zu bilden - Kenntnis dessen, was gesagt wurde, reicht nicht. - Kompositionalität: für Konjunktionen von Sätzen nehmen wir an, dass wenn A & B geäußert werden, der Sprecher glaubt, dass q & glaubt dass r und es gemeinsames Wissen ist, dass der Hörer glaubt, dass der Sprecher...usw. - Für Negation: dass der Sprecher nicht glaubt, dass p... - Jeweils vollständige Sätze, die in Satzgefüge gebunden werden.
Peacocke I 198
Gedanke/Glauben/Verstehen/Peacocke: wenn jemand einen Satz versteht, ist nicht eindeutig, welchen Gedanken er damit ausdrückt (unterbestimmt). - Die Sprache ist nicht reich genug - Nur das Objekt wird herausgegriffen, nicht die Intension.

Pea I
Chr. R. Peacocke
Sense and Content Oxford 1983

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Ev I
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989

> Gegenargumente gegen Peacocke



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.04.2017