Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Mates, Benson
 
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Vokabular I 193
Identität/"ist"/analytisch/intensional/Mates: es ist umstritten, ob "A ist A" als formal analytisch oder analytisch aufgrund des Sinnes von ist anzusehen ist. - So wie Aussagen vom Schema Bsp Wenn A wärmer als B und B wärmer als C ist, so ist A wärmer als C analytisch aufgrund des Sinnes von ist wärmer als sind.
Der Streit geht darum, ob man "ist" als logische Konstante wie "nicht", "und" usw. ansehen soll oder als zum nicht-logischen Vokabular gehörig.
Sprache L: hier war "ist" nicht-logisch. - Das war willkürlich.
I 195
Wenn "ist" nicht-logisch ist, dann ist eine unabhängige Theorie der Identität möglich. - Dagegen: wenn "ist" eine logische Konstante ist (die immer die Identitätsrelation über dem Bereich bedeutet), konstruieren wir damit eine neue Sprache.
I 231
Theorie/Mates: ist immer schon durch die Menge ihrer Lehrsätze bestimmt. - ((s) Weil diese das gesamte nicht-logische Vokabular enthalten.)
I 248
Definitionen/Mates: braucht man zur Darstellung formalisierter Theorien. - Sie führen Bezeichnungen ein, die nicht zum Vokabular der Sprache gehören, aber die Lesbarkeit erhöhen.
I 250
Def kreative Definition/Mates: führt zu neuen Theoremen, in denen das definierte Symbol gar nicht vorkommt. - Forderung: eine befriedigende Definition soll nicht-kreativ sein.

Mate I
B. Mates
Elementare Logik Göttingen 1969

Mate II
B. Mates
0226509869 1981

> Gegenargumente gegen Mates



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.04.2017