Philosophie Lexikon der Argumente

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Prior, Arthur
 
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Wahrheit I 21
Wahrheit/Glauben/Prior: Wahrheit kann nicht nur auf Propositionen angewendet werden, sondern auch auf Glauben: logische Form: "(X glaubt, dass) p und p" (Klammer) - aber Feststellung der Wahrheit schreibt keiner Proposition eine Eigenschaft zu (immer Tatsachen entscheidend) - Tatsache auch ohne geglaubte Proposition möglich - Problem/Moore: wenn niemand das glaubt, muss der Glauben falsch sein, auch wenn er richtig wäre, wenn jemand das glaubt! - ((s) Wegen Nichtexistenz). - PriorVs: falsche Auffassung von Glauben als Relation zu einer Tatsache.
I 98
Wahrheit/PriorVsTarski: könnte man auch als Adverb (Quasi-Eigenschaft) statt als Eigenschaft ansehen: Bsp "wenn jemand sagt, dass Schnee weiß ist, sagt er das wahrheitsgemäß". - Bei mir gibt es keine Anführungszeichen. - Bei mir gibt es keine Erwähnung (bei Tarski links, in Anführungszeichen), nur Gebrauch - nur über Schnee, nicht über Wahrheit - keine Metasprache.
PriorVsTarski: bei mir gehört die Wahrheit genauso zu den Dingen, die jemand denkt, fürchtet, usw. - dann kann man auch denken, dass man etwas falsches denkt.
I 106
Wahrheit/Bedeutung/Buridan: jeder Satz bedeutet, dass er selbst wahr ist (neben dem, was er sonst noch bedeutet) - Prior: wir müssen zulassen, dass ein Satz mehrere Bedeutungen zur gleichen Zeit hat - dann ist der Satz nichtparadoxal falsch (kontradiktorisch), wenn er bedeuten soll, dass er falsch ist - aber keine "Nebenbedeutung" und "prinzipielle Bedeutung".

Pri I
A. Prior
Objects of thought Oxford 1971

Pri II
Arthur N. Prior
Papers on Time and Tense 2nd Edition Oxford 2003

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.04.2017