Philosophie Lexikon der Argumente

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Putnam, Hilary
 
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Wahrheitsbedingungen I 148f
Wahrheitsbedingungen/WB/Dummett/Putnam: wenn man vom Realismus ausgeht, hat weder Tarskis Wahrheitstheorie noch Davidsons Bedeutungstheorie irgendeine Relevanz für die Wahrheit der metaphysischen Korrespondenztheorie, die verlangt, dass Tatsachen Sätze wahr machen. - Problem: wie versteht man die eigenen Repräsentationen? - Wenn es "Gedankenzeichen ohne Sprache" gäbe, dann müsste dem Verstehen schon ein "Erfassen der Wahrheitsbedingungen" vorausgehen - das wäre absurd. Lösung/Davidson: Verstehen der Wahrheitsbedingungen ist implizites Wissen der Sprache (ein Gebrauch der Wahrheitsbedingungen als "gute Übersetzungen").
Wenn man "Schnee ist weiß" versteht, weiß man, was der Fall sein muss. - Dann sind die Wahrheitsbedingungen in verschiedenen Sprachen die gleichen. - Unser Gebrauch konstituiert die Wahrheitsbedingungen.
DummettVs: das ist korrekt (eine Tautologie), aber keine Erklärung.

Pu I
H. Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt Frankfurt 1993

Pu II
H. Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Pu III
H. Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Pu IV
H. Putnam
Pragmatismus Eine offene Frage Frankfurt 1995

Pu V
H. Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.03.2017