Philosophie Lexikon der Argumente

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Wahrheits-konditionale Semantik: Eine nicht-wahrheitskonditionale Semantik ist z. B. eine Semantik der begrifflichen Rolle. Siehe auch Begriffliche Rolle.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Cresswell, M.J.
 
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Wahrheits- konditionale Semantik I 27
Wahrheitskonditionale Semantik/Bedeutung/Versprechen/Wahrheitswert/ Wahrheitsbedingung/Handlung/Cresswell: die wako (wahrheits-konditionale) Semantik urteilt nicht darüber, warum man die Wahrheit sagen sollte. - Ich verspreche Dir, Dir fünf Dollar zu zahlen: die Frage der Wahrheit/Falschheit hat hier nichts mit dem Zweck der Äußerung zu tun. - Wir können aber zeigen, dass die semantische Analyse der Wortbedeutungen es nötig macht, dass (11) einen bestimmten Wahrheitswert hat.
I 28
Der Satz ist wahr, wenn der Sprecher das verspricht.
I 29
Sprache wird hier zu einem regel-geleiteten Mittel, dem Hörer eine Repräsentation derselben Menge von möglichen Welten (MöWe) zu vermitteln, wie sie beim Sprecher gegeben ist. Damit steht der Begriff der möglichen Welt in Herzen der Semantik und ist sogar noch grundlegender als der Begriff der Wahrheit.
II 145
Wahrheitskonditionale Semantik/Cresswell: Satzbedeutung kennen: wissen, was der Fall sein müsste, damit der Satz wahr ist - Nicht-wako Semantiken: Bsp Semantik der begrifflichen Rolle/Harman. - Bsp Intentionsbasierte Semantik/Schiffer. - Bsp Sprechakttheorie - KatzVsWahrheitskonditionale Semantik: alle äquivalenten Sätze haben dann dieselbe Bedeutung.

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.03.2017