Philosophie Lexikon der Argumente

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Wahrheits-konditionale Semantik: Eine nicht-wahrheitskonditionale Semantik ist z. B. eine Semantik der begrifflichen Rolle. Siehe auch Begriffliche Rolle.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Davidson, Donald
 
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Wahrheits- konditionale Semantik I 58
Wahrheitskonditionale Semantik/QuineVsEvans/DummettVsEvans: Bedeutung erhalten wir nicht aus Wahrheitsbedingungen. - Stattdessen: proximale Theorie: Reizmuster (Belege) statt Gegenständen. - Das ist vereinfachend, denn jede Bedeutungstheorie muß Bedeutung zu Wahrheit und zu Belegen in Beziehung setzen.
II 18
Bedeutung/Bedeutungstheorie/BT: A. Wahrheitskonditionale Semantiken (Davidson) und - B. Verifikationstheorien der Bedeutung. (Dummett, Putnam, Habermas) - Alle Verifikationstheorien nehmen die Überprüfbarkeit der angenommenen Beziehung in Anspruch - a) stärkste Version: einen Satz versteht, wer weiß daß er wahr ist. - b) schwächer: Verstehen ist an Kenntnis der Verifikationsverfahren gebunden. (Dummett, Wiener Kreis) - oder an Akzeptabilitätsbedingungen: Putnam und Habermas) - danach versteht einen Satz, wer weiß, wie er verifiziert bzw. wann er als wahr akzeptiert wird.

D I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

D III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

D IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

> Gegenargumente gegen Davidson



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.04.2017