Philosophie Lexikon der Argumente

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Prior, Arthur
 
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Wahrheitswert I 51
Wahrheit/das Wahre/Frege: alles Sätze bezeichnen "das Wahre": weil es nicht verschiedene Wahrheiten für verschiedene Sätze gibt, so wie es immer dieselbe Wahrheit ist, dass verschiedene Rechnungen wahr sind - Analogie: Sätze bezeichnen das Wahre, wie Zahlennamen Zahlen bezeichnen.
PriorVsFrege: falsche Analogie: funktioniert nicht bei propositionalen Einstellungen: "X glaubt, dass p" muss nicht falsch werden, wenn p falsch ist. - ((s) Während verschiedene Argumentwerte andere Funktionswerte liefern, kann man dem anderen beliebige Glaubens-Einstellungen (auch falsche) zuschreiben, ohne damit zu präjudizieren, ob er sie glauben kann. - (D.h. ob das Satzgefüge damit falsch wird)).
I 63
Wahrheitswert/Prior: so denken wir uns den Term "Wahrheitswert" aus für das, was wir beschreiben als identisch, wenn die Bedingung (0) erfüllt ist: (0) Eφψ d.h. "Wenn φ dann ψ und wenn ψ dann φ" (Schreibweise Lesniewski: E = Äquivalenz). - Weil Wahrheitswerte die Beschreibung des Identischen ist, ist der WahrheitswertWW selbst nicht das "Bezeichnete" (VsFrege).

Pri I
A. Prior
Objects of thought Oxford 1971

Pri II
Arthur N. Prior
Papers on Time and Tense 2nd Edition Oxford 2003

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.03.2017