Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Kant, I.
 
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Wahrnehmung Strawson V 126
Wahrnehmung/Kant/Strawson: zwischen veridischer und nicht-veridischer Wahrnehmung können wir nur unterscheiden, wenn die allgemeinen Bedingungen objektiver Zeitbestimmung (objektiver Wahrnehmung) erfüllt sind.
V 169f
Wahrnehmung/Kant: diese existiert aber sehr wohl "an sich selber"! - Problem: dann wiederholt sich die Frage nach dem Anfang der Reihe.
StrawsonVsKant: redet immer von unseren Wahrnehmung. - Aber deine Wahrnehmungen sind mir nicht gegeben.
- - -
Stroud I 164
Wahrnehmung/Kant/Stroud: er kann direkte Wahrnehmung unabhängiger Dinge empirisch gesprochen nur akzeptieren, weil er sie nicht transzendental gesprochen akzeptiert. - Direkte Wahrnehmung: nur von abhängigen Dingen möglich. - Bsp Repräsentationen.
KantVsTranszendentaler Realismus: dieser müsste dann außerdem noch unabhängige Dinge annehmen. Problem: dann müssten wir unsere Repräsentationen als diesen Dingen inadäquat bezeichnen. StroudVsKant: dann bin ich gefangen in meiner Subjektivität. - Damit ist der transzendentale Idealismus kaum vom Skeptizismus zu unterscheiden.
StroudVsKant: nach ihm ist die beste Wissenschaft (Physik usw.) möglich, aber immer noch von unserer Subjektivität abhängig.

Str I
P.F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Str IV
P.F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Str V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981

Strd I
B. Stroud
The Significance of philosophical scepticism Oxford 1984

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.04.2017