Philosophie Lexikon der Argumente

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Rorty, Richard
 
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Richard Rorty
Wahrnehmung I 257
Wahrnehmung/RortyVsFodor: angenommen, wir brauchten ein abstraktes Rezept für das Wiedererkennen von Ähnlichkeiten unter potentiell unendlichen Unterschieden. Wieso muss das Rezept überhaupt abstrakt sein? Vermutlich, weil wir in der Lage sein müssen, Ähnlichkeiten herauszufinden. Aber dann brauchen wir nicht den Gedanken eines "nichtabstrakten" Rezeptes, denn jedes Rezept muss dies leisten können.
Bsp Rorty: die möglichen qualitativen Abweichungen des Inhalts einer Packung Schokoladenkekse sind gleichfalls potentiell unendlich.
I 257
Rorty: wenn wir also überhaupt von "komplizierten Erwartungssystemen" oder Programmen oder Regelsystem sprechen, so werden wir immer von etwas Abstraktem sprechen.
Dilemma: entweder erfordert die Erklärung des Erwerbs dieser Regelsysteme das Postulieren weiterer Regelsysteme, oder sie werden gar nicht erlernt!
Entweder
1. Infiniter Regress, denn was für das Wiedererkennen gilt, würde auch für das Erlernen gelten müssen.
Oder
2. Wir landen wieder bei Ryle: die Personen haben eine nichterlernte Fähigkeit.

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

> Gegenargumente gegen Rorty
> Gegenargumente zu Wahrnehmung



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.03.2017