Philosophie Lexikon der Argumente

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Goodman, Nelson
 
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Welt/Denken I 20 ff
Welt/Goodman: Welten werden durch Gruppierungen und Arteinteilung erzeugt. Sie können Heterogenes enthalten. Welten unterscheiden sich nicht unbedingt dadurch, dass etwas weggelassen wird, sondern, dass durch andere Relevanzen andere Einteilungen vorgenommen werden.
Es gibt nichts Unstrukturiertes.
I 23 f
Bsp so gehören ein grüner Smaragd und ein glauer, auch wenn es derselbe ist, und ein Christus von Piero della Francesca und einer von Rembrandt, auch wenn die dargestellte Figur dieselbe ist, zu Welten, die in verschiedene Arten eingeteilt sind.
Welterzeugung/Goodman: geschieht nicht nur aus Buchstäblichem, sondern auch aus Metaphorischem.
I 27ff
Welten können auch durch Weglassen erzeugt werden: Bsp Korrekturlesen, einer Zauberschau beiwohnen.

Unsere Welt ist ebensosehr das Erbe der Wissenschaften und Historiker wie der Romanciers und Maler. (Quelle: wo?)
IV 71
Die Aufgabe, die Welt zu beschreiben ist so sinnlos wie die Zahl zwischen 2 und 7 zu beschreiben.
IV 71
Die Welt verschwindet, sobald wir uns ein eigenartiges Merkmal von bestimmten Paaren scheinbar widerprüchlicher Aussagen bewußt machen.
IV 76
Es gibt keine Möglichkeit, eine Welt zu individuieren, außer mit Hilfe einer Version.
IV 77
Wir können der Behauptung, daß konfligierende Interpretationen es mit demselben Text zu tun haben, Sinn verleihen, aber nicht der Behauptung, dass konfligierende Versionen es mit derselben Welt zu tun haben.

G I
N. Goodman
Weisen der Welterzeugung Frankfurt 1984

G II
N. Goodman
Tatsache Fiktion Voraussage Frankfurt 1988

G III
N. Goodman
Sprachen der Kunst Frankfurt 1997

G IV
N. Goodman/K. Elgin
Revisionen Frankfurt 1989

> Gegenargumente gegen Goodman



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.04.2017