Philosophie Lexikon der Argumente

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Armstrong, D.M.
 
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Zeichen I 112ff (Zusammenfassung)
Zeichen/ Naturgesetze/armstrong: Für das Gravitationsgesetz gibt es kein Zeichen! Phänomene sind nur Indizien!
Zeichen/Bsp Schwarze Wolken: es muss eine wahre induktive Generalisierung geben, > Wahrscheinlichkeit.
Zeichen/Armstrong: es ist nicht notwendig, dass ein Zeichen als ein Zeichen fungiert. Es gibt Zeichen die niemand lesen kann, und Zeichen die niemand liest!
Bezeichnetes: wie das Zeichen immer ein partikulärer Sachverhalt. Es gibt kein Zeichen für Allgemeines! (Also auch nicht für das Gelten von Naturgesetzen.)
Vs: Gegen diese einfache Definition von Zeichen gibt es jedoch Gegen-Beispiele:
Zeichen/Anzeichen: Bsp eine gewisse Krankheit führe so gut wie immer zum Tod. Man würde jedoch nicht sagen, dass die Krankheit ein Zeichen für den Tod darstellt.
Zeichen: ist niemals die Ursache! - Aber: Bsp schwarze Wolken: hier ist das nicht ganz korrekt. Dennoch: die Tatsache, dass die Wolken schwarz sind, hat nicht mit dem Herbeiführen von Regen zu tun!
Diejenigen Merkmale des Zeichens, aufgrund derer das betreffende Ding von dem Zeichen bezeichnet wird, sind kausal nicht verantwortlich.
Auch bei Irregularität (Irrtum Täuschung - Ironie hier außer acht gelassen) ist eine Äußerung immer noch ein Zeichen. Ein Zeichen kann sowieso in verschiedenen Kontexten Verschiedenes sagen. Bsp Schwarze Wolken könnten in einer ganz bestimmten meteorologischen Situation auch Zeichen für etwas anderes als Regen sein.

AR II = Disp
D. M. Armstrong

In
Dispositions, Tim Crane, London New York 1996

AR III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983

> Gegenargumente gegen Armstrong



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.03.2017