Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Stalnaker, Robert
 
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Zweidimensionale Semantik I 17
Zweidimensionale Semantik/Stalnaker: verbindet propositionale Gedanken mit Sätzen. - ((s) D.h. dass in einer anderen möglichen Welt (MöWe) etwas anderes mit denselben Ausdrücken gemeint sein kann. - Die A-Intension (unabhängig von Welten) ist es dann meist, zu der der Sprecher als einziges kognitiven Zugang hat. - Epistemischer Status: wird daher vom modalen Status der A-Intension bestimmt. - ((s) Was man wissen kann, ist abhängig von der Proposition (Inhalt) der MöWe-unabhängigen Äußerung.)
I 18
zweidimensionale Semantik/Stalnaker: kann zeigen, wie das Mögliche und das Wahre interagieren, d.h. semantische von faktischen Fragen im Kontext voneinander trennen.
I 19
Sie liefert aber nicht eine kontext-freie kanonische Sprache, in der wir eine neutrale Darstellung des Möglichkeitsraums geben könnten.
I 192
Def kontingent a priori/zwei-dimensionale Semantik/Stalnaker: eine Aussage mit einer kontingenten sekundären Intension aber einer notwendigen primären.
Def notwendig a posteriori: umgekehrt: notwendige sekundäre Intension, kontingente primäre. - Pointe: keine Proposition ist selbst kontingent a priori oder notwendig a posteriori. Es gibt nur verschiedene Weisen, in denen notwendige und kontingente Propositionen mit Aussagen assoziiert sind.
I 192
Def Charakter/Kaplan: = Bedeutung - Funktion von möglichen (Gebrauchs-) Kontexten auf Referenten - extern: Newen/Schrenk: der Charakter ist die gesamte Tabelle der zwei-dimensionalen Semantik. - Kaplan These: Charakter und Inhalt (content) müssen getrennt werden.
Charakter/Bedeutung: ist eine Regel die sagt, wie der Referent durch Tatsachen über den Kontext bestimmt wird. - Inhalt/content/Kaplan: = sekundäre Intension. - Inhalt: möglicherweise unbekannt trotz Sprachkompetenz. - ((s) > Götter-Bsp)
Charakter/(s): Bsp wer es jeweils sein könnte. - Inhalt: wer es tatsächlich ist. - Bsp auf wen "ich" referiert.
I 194
Inhalt/sekundäre Intension: kann in verschiedenen Welten verschieden sein a) weil der Kontext verschieden ist - b) weil die Bedeutung anders ist. - ((s) Das gehört zur Metasemantik).
I 199
zwei-dimensionale Semantik/Stalnaker: sollte metasemantisch interpretiert werden, nicht semantisch.
I 199
Metasemantik/Stalnaker: ist tatsachenabhängig, daher kein Zugang zu a priori Wahrheit. - Semantik: muss interne Zustände annehmen.
I 212
Zweidimensionale Semantik/ Stalnaker: primäre Propositionen: sie sind es, die die kognitiven Werte unserer Gedanken repräsentieren. - Sekundäre Propositionen/semantisch: nach ihm sind die sekundären Propositionen beschrieben und nicht ausgedrückt - sekundäre Proposition/semantisch: sie sind eindeutig festgelegt als eine Funktion der Tatsachen. - Problem: sie sind nicht etwas, zu dem wir kognitiven Zugang haben.

Sta I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.03.2017