Philosophie Lexikon der Argumente

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Haecceitismus: Die These, dass ein Gegenstand allein durch die Identifikation als "dieses hier" festgestellt werden kann und anschließend weitergehende Behauptungen über diesen Gegenstand aufgestellt werden können. Beispielsweise wird dann behauptet, in einer anderen Welt könne dieser Gegenstand anders sein. Siehe auch Identifikation, Identität, Logische Eigennamen, Indexwörter, Indexikalität, Individuation, ddieses, Starrheit, Mögliche Welten
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Adams, R.
 
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Haecceitismus Stalnaker I 112
Gegenstücktheorie/GT/Lewis/Stalnaker: weil Lewis selbst Possibilist ist und der prominenteste Vertreter der Gegenstücktheorie, trifft es sich, dass die bekanntesten Argumente für die Gegenstücktheorie possibilistisch sind, Aber sie müssen es nicht sein.
Die Gegenstücktheorie ist unabhängig von dem Streit zwischen Possibilismus und Aktualismus. Sie hat noch ganz andere Argumente für sich.
Stalnaker: ich möchte die Gegenstücktheorie hier unabhängig von Lewis’ Argumenten betrachten. Aber es geht eher um Aktualismus als um Possibilismus.
These (hier versuchsweise): der Aktualismus kann einen Glauben an primitive Diesheit (haecceitas) (Adams 1979) und echte Querwelteinidentität mit einer Version der Gegenstücktheorie verbinden, so dass kontingente Identität und Verschiedenheit einen Sinn ergibt.
Kontingente Identität/Stalnaker: zwei Dinge hätte eins sein können, und ein Ding hätte zwei Dinge sein können.
Dabei wird es um Verbindungen zwischen metaphysischen und semantischen Frage gehen, die Möglichkeit, Prädikation und Identität betreffen.
Haecceitismus/Kaplan/Stalnaker: (Kaplan 1975).
I 113
Die Probleme treten überraschenderweise nicht im Zusammenhang mit Identität, sondern mit Variablenbindung und Quantifikation auf.

Sta I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.03.2017