Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Bewegung: Ortsveränderung eines oder mehrerer beobachteter oder nicht beobachteter Objekte in der Zeit. Probleme entstehen im Zusammenhang mit Zuschreibung oder Aberkennung von Prädikaten. Siehe auch Veränderung, Wechsel, zeitliche Identität, Prozess, Flux, Vektoren.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Aristoteles
 
Bücher bei Amazon
Bewegung Feyerabend I 192
Bewegung/Aristoteles/Feyerabend: Übergang einer aktiven Form von einem Gegenstand auf einen anderen Gegenstand, der fähig ist, die Form zu empfangen.
- - -
Genz II 78
Dynamik/Aristoteles/Genz: unterscheidet "natürliche" und "unnatürliche" Bewegungen.
II 79
Bewegung/Aristoteles/Genz: These: bewegt sich ein Körper so, wie es ihm von Natur aus nicht zukommt, hat er eine unnatürliche Bewegung und diese bedarf des dauernden Antriebs.
Lebewesen/Aristoteles: unterliegen dieser Beschränkung nicht. Sie können sich selbstständig ohne Antrieb bewegen.
Beseeltheit: ist wiederum Ursache der Bewegungen.
Bewegung/Aristoteles: ist immer nur Spezialfall allgemeiner Veränderungen des beseelten Kosmos. So bildet der Kosmos einen Organismus.

Fe I
P. Feyerabend
Wider den Methodenzwang Frankfurt 1997

Fe II
P. Feyerabend
Erkenntnis für freie Menschen Frankfurt 1979

Gz I
H. Genz
Gedankenexperimente Weinheim 1999

Gz II
Henning Genz
Wie die Naturgesetze Wirklichkeit schaffen. Über Physik und Realität München 2002

> Gegenargumente gegen Aristoteles



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 01.05.2017