Philosophie Lexikon der Argumente

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Glauben, Philosophie: Einstellung des Fürwahrhaltens eines Satzes. Im Gegensatz zu religiösem Glauben ist der Glaube im Sinn einer Überzeugung an die Einschätzung von Wahrscheinlichkeiten gebunden. Siehe auch Überzeugung, Religiöser Glaube, Propositionale Einstellungen, Intensionen, Wahrscheinlichkeit, Glaubensgrade.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Benacerraf, Paul
 
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Glauben Field II 373
Glauben/Empirie/Regeln/Unwiderlegbarkeit/Benacerraf: (1973): wenn unser System von Regeln von jeglicher Evidenz (Belege) für eine bestimmte physikalische Theorie unabhängig wäre, würde das unseren Glauben kausal und kontrafaktisch unabhängig von den Tatsachen machen. Damit würde aber der epistemische Wert von Überlegungen vereitelt, die sich auf diesen Glauben stützen.
Logik/Apriorizität/Field: es sieht zunächst so aus, als könnte man das Argument auch für a priori Glauben in Logik einsetzen.
FieldVs: es ist aber sinnlos zu fragen, ob logische Überzeugungen von logischen Tatsachen abhängig sind.

Bena I
P. Benacerraf
Philosophy of Mathematics 2ed: Selected Readings Cambridge 1984

Fie I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Fie II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Fie III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.03.2017