Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Benjamin, W.
 
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Übersetzung Norbert Bolz, Willem van Reijen, Walter Benjamin Frankfurt 1991
I 45
Übersetzung/Benjamin: eine Übersetzung kann nicht direkt von der einen Sprache in die andere, sondern nur vermittelt zuwege gebracht werden. Übersetzung: dass der Mensch die Dinge benennt, wie Gott es ihm aufgegeben hat. "Die Objektivität dieser Übersetzung ist in Gott verbürgt." Das schließt zweierlei aus:
1. abstrakte Ähnlichkeitsbeziehung
2. dass die Sprache in Termini der Semiotik hinreichend beschrieben werden kann.
Übersetzung: Jede Übersetzung durch läuft ein "Kontinuum von Verwandlungen", in dem die eine Sprache als Übersetzung der anderen auf das unwandelbare Wort Gottes, deren unvollkommene Nachahmung sie alle sind, bezogen bleibt.
I 50
Übersetzung/Benjamin: "Die Aufgabe des Übersetzers": die Übersetzung ist dem Ursprünglichen nachgeordnet. auch das Original ist allerdings selbst Übersetzung.
I 50f
Übersetzung: nicht Vergleich mit dem Original, sondern nur im Hinblick darauf, ob die Übersetzung, das Intentionslose auf dieselbe Art und Weise trifft wie das Original.


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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.03.2017