Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Block, Ned
 
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Holismus Fodor IV 163
Holismus/Block/Fodor/Lepore: Blocks Argument ist nicht transzendental wie das der anderen Autoren. Er schlägt eine Theorie darüber vor, was Inhalt ist, um dann daraus zu schließen, dass diese Theorie holistisch sein muss.
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Fodor IV 174
Holismus/Semantik der begrifflichen Rolle/Conceptual Role Theory/CRT/Block: These: die Bedeutung eines Ausdrucks ist seine Rolle in der Sprache.
Fodor/LeporeVsBlock: Problem: Dilemma: wenn man annimmt, dass es keine Unterscheidung analytisch/synthetisch (a/s) gibt, dann kann man Übersetzungsholismus schließen:
"Die Bedeutung eines Ausdrucks ist seine gesamte Rolle in der Sprache". (s.o. Argument A). Das war oben schon nicht gut und wird nicht besser, wenn es für CRT gebraucht wird.
Neu: Blocks Bedingungen können nur erfüllt werden von einer Form von CRT, die entweder
a) inkompatibel mit der (a/s) U. sind, oder
b) aus Gründen abwegig ist, die mit dem Holismus nichts zu tun haben.
Also: 1. CRT ist nicht gut motiviert, 2. sie kann in ihrer ernstzunehmenden Form nicht als Grund für Holismus dienen.

Block I
N. Block
Consciousness, Function, and Representation: Collected Papers, Volume 1 (Bradford Books) Cambridge 2007

F/L
J. Fodor/E. Lepore
Holism Cambridge USA Oxford UK 1992

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.03.2017