Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Brentano, Franz
 
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Interpretation Fodor IV 128
Brentano/Quine: Brentano hatte recht mit seiner These in Bezug auf die Irreduzibilität des Intentionalen auf physische Zustände oder Eigenschaften.
(Davidson liefert dafür ein a priori Argument (in Mental Events)). Das kann hier aber nicht angeführt werden, weil es den Holismus des Intentionalen als Prämisse hat.
Vs: 1. es sieht nicht so aus, dass der Realismus des Intentionalen mit der Brentano These vereinbar ist.
Aber wenn das Intentionale nichtreal ist, scheint es sowieso egal, ob Inhalt holistisch ist!
2. wenn die Träger der Bedeutung in erster Instanz Repräsentationen sind, dann hat die Theorie der Interpretation keine interessante Beziehung zur Theorie des Inhalts.
Denn Repräsentationen sind tatsächlich nie Gegenstand der Interpretation von irgendjemand.
Interpretation: ihre eigentlichen Objekte sind propositionale Einstellungen, Sprechakte usw., nicht Repräsentationen.

Brent I
F. Brentano
Psychology from An Empirical Standpoint (Routledge Classics) London 2014

F/L
J. Fodor/E. Lepore
Holism Cambridge USA Oxford UK 1992

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.03.2017