Philosophie Lexikon der Argumente

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Brentano, Franz
 
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Ontologie Chisholm II = Klaus Hedwig Brentano und Kopernikus in Philosophische Ausätze zu Ehren Roderick M. Chisholm Marian David/ Leopold Stubenberg (Hg), Amsterdam 1986

Chisholm II 267
Ontologie/Brentano/Hedwig: B. ist nüchtern: es sind nur "Dinge" die vorgestellt und als "seiend" anerkannt werden. (Keine Universalien?).
Hedwig: gerade deswegen verwundert es, dass Brentano Fiktionen als "nützlich" und "bequem" und "praktisch" bezeichnet.
II 268
Brentano dass dem Kopernikaner, der ptolemäisch spricht, ein Umdenken konzedieren. Die Lücke wird bei Brentano vom Denken her geschlossen.
VsBrentano: die Stärke dieser Erkenntnistheorie ist auch ihre Schwäche: die sinnliche Wahrnehmung gerät unter die Herrschaft einer erkenntnistheoretischen Option.
Brentano: (bereits früh): Verstand und innere Wahrnehmung seien vollständig analog zu bewerten. (VsThomas von Aquin).
VsBrentano: Frage: inwieweit kann die genetische Herkunft einer durch Empfindung motivierten Vorstellung durch diese Vorstellung selbst epistemologisch eingeholt und evident gemacht werden?
Das kann Brentano nicht, auch wenn er auf die Evidenz des sekundären Bewusstseins rekurriert. D.h. dass dem Psychischen ein Bereich der Affekte vorgelagert scheint, der dunkel bleibt und nicht in sich selbst erkannt werden kann,
II 269
sondern nur in seiner Wirkung auf den Erkenntnisakt.
II 271
Ontologie/Brentano: Seiendes ist synonym mit Ding.

Brent I
F. Brentano
Psychology from An Empirical Standpoint (Routledge Classics) London 2014

Chi I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chi III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.03.2017