Philosophie Lexikon der Argumente

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Erste Person, Philosophie: hier geht es um die Frage, in wie weit die inneren Zustände eines Subjekts nur diesem zugänglich sind. Ansätze, die die Sprache in den Vordergrund stellen, gehen davon aus, dass das Subjekt den Zugang zu sich selbst erst im Lauf des Erwerbs der öffentlichen Sprache gewinnt. Siehe auch Privilegierter Zugang, Introspektion, Subjektivität, Objektivität.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Burge, Tyler
 
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Erste Person Frank I 687
Autorität/Erste Person/Selbst Wissen/Burge: (pro Descartes) wir haben "grundlegendes Selbst Wissen". Bsp "Ich denke (mit genau diesem Gedanken) dass Schreiben Konzentration verlangt.
Problem:
1. folgt der Individualismus aus dem Akzeptieren dieser Cartesianischen Konzeption?
2. wie ist für den Externalismus (Antiindividualismus) Gewissheit über die eigenen mentalen Zustände möglich?
Frank I 706
Selbst Wissen/Burge: die Quelle unseres starken epistemischen Anspruchs ist nicht, dass wir eine Menge von den Gegenständen wissen oder dass wir die Umstände (Ermöglichungsbedingungen) besonders gut kennen, sondern erwächst aus der Beschaffenheit und Funktion von selbst evaluierenden Urteilen.
Bsp wenn wir erwägen, dass es gar kein Wasser gibt, betrachten wir unsere Position unberechtigterweise aus der Perspektive einer dritten Person.

Burge I
T. Burge
Origins of Objectivity Oxford 2010

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994

> Gegenargumente gegen Burge



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.04.2017