Philosophie Lexikon der Argumente

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Cavell, Stanley
 
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Wesen I 277
Wissen/Schmerz/Skeptizismus/Nonfaktualismus/Tatsache/Putnam: wir können leicht sehen, dass die speziellen Tatsachen, die sich darauf beziehen, wann wir "wissen" sagen und wann nicht, nicht einfach nur im Sinne eines Gegensatzes zu angenommenen "semantischen" Eigenschaften der gewöhnlichen Sprache "pragmatisch" sind.
Wenn wir annehmen, es sei möglich, in jedem Kontext von "Wissen" in einem behauptenden Sinn zu sprechen, wird der Skeptiker gewinnen, indem er Beweise verlangt, die wir nicht geben können.
Stroud: "behauptender Sinn" = "buchstäblicher Gebrauch" von "Wissen". (Terminologie). D.h. dass Fragen wie "Was sind deine Beweise" angemessen sind.
Wissen/Putnam: die Sprachspiele mit "wissen" in der behauptenden Funktion gelingen gerade deshalb, weil es Kontexte gibt, in denen das Wort "wissen" sinnlos ist! (> Moores Hände).
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Cavell II St. Cavell Müssen wir meinen was wir sagen? aus Grewendorf/Meggle Linguistik und Phil. Frankfurt (Athenäum) 1974/1995

II 191
Wissen/Situation/Cavell: es kommt vor, dass wir über eine Situation alles wissen, aber nicht wissen: "was ist x?" Diese Frage wird dann sehr rätselhaft und zwar in genau dem Sinn, in dem auch die ganze Philosophie rätselhaft ist.
Wir müssen uns (mit Sokrates) daran erinnern, was wir normalerweise sagen würden.
"Was würden wir hier sagen?" ist gleichbedeutend mit "Welche Situation liegt hier vor?"

Cav I
St. Cavell
Die Unheimlichkeit des Gewöhnlichen Frankfurt 2002

> Gegenargumente gegen Cavell



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.04.2017