Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Chalmers, David
 
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Schmerz I 17
Schmerz/Chalmers: ist ein Bespiel dafür, dass Begriffe eine doppelte Bedeutung haben a) als psychologischer Begriff zur Verhaltenserklärung, (>funktionale Rolle) – b) als phänomenaler Begriff der Ersten Person (>Qualia).
Beide Aspekte tendieren natürlich dazu, zusammen vorzukommen. Aber das ist keine begriffliche Wahrheit über Schmerz!
I 18
Alltagssprache/Chalmers: bringt psychologische und phänomenale Aspekte zusammen, obwohl diese eigentlich getrennt sind. Das gilt für viele mentale Begriffe.
Lernen: Hier ist der psychologische Aspekt vielleicht stärker
I 19
Gefühle: hier überwiegt wahrscheinlich der phänomenale Aspekt.
Überzeugung: hier ist der Fall komplexer, weil Intentionalität eine Rolle spielt, z.B. ob man eine Proposition glaubt und gleichzeitig eine Hoffnung darüber hat. Gleichzeitig werden Überzeugungen zur Erklärung von Verhalten gebraucht.

Inhalt/Searle/Chalmers: (Searle 1990a): These: der Inhalt einer Überzeugung hängt völlig von dem verbundenen Bewusstseinszustand ab. Ohne Bewusstsein ist alles Als-ob-Intentionalität. (FN 10/Kap 1).

Cha I
D.Chalmers
The Conscious Mind Oxford New York 1996

Cha II
D. Chalmers
Constructing the World Oxford 2014

> Gegenargumente gegen Chalmers



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.03.2017