Philosophie Lexikon der Argumente

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Bewusstsein, Philosophie: Das Erleben von Unterschieden zusammen mit einer Wahlfreiheit im Gegensatz zu rein automatischen Reaktionen. Siehe auch Intentionalität, Identitätstheorie, Fremdpsychisches, Selbstbewusstsein.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Dawkins, Richard
 
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Bewusstsein I 103
Bewusstsein/Gehirn/Dennett: (laut Dawkins) das Gehirn arbeitet mit einer Software, die darauf aus ist, die Illusion von sequentieller Datenverarbeitung zu schaffen, (den "Bewusstseinsstrom"). Der fehlt aber bei den meisten Tieren.
I 103
Gen/Gehirn/Dawkins: der Grund, warum die Gene unser Verhalten nicht direkt steuern können wie mit Marionettenschnüren, ist Zeitverzögerung.
Die Gene steuern Eiweißsynthese: das ist wirkungsvoll, aber langsam.
Verhalten: ist dagegen wesentlich schnell.
I 110
Bewusstsein/Dawkins: vielleicht entsteht Bewusstsein dann, wenn das Gehirn die Welt so vollständig simuliert, dass diese Simulation ein Modell ihrer selbst ((s)der Simulation, denn jede Simulation ist ja ein Modell der Welt) enthalten muss.
Dawkins: warum gibt es dann nicht ein Modell des Modells usw.?


Da I
R. Dawkins
Das egoistische Gen, Hamburg 1996

Da II
M. St. Dawkins
Die Entdeckung des tierischen Bewusstseins Hamburg 1993

> Gegenargumente gegen Dawkins



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.03.2017