Philosophie Lexikon der Argumente

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Dawkins, Richard
 
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Gene Gould I 88ff
Richard Dawkins These: Gene sind die relevanten Einheiten der Selektion.
Gould II 171
Dawkins These: argumentiert, die Körper seine nur vorübergehende Aufenthaltsorte für die Gene, die eigentlichen Träger der Evolution.
Dawkins schreibt als strenger Darwinist.
II 172
Dawkins: Frage: Wenn die DNA nun selbstbezogen ist, warum schafft sie dann nicht Millionen Kopien von sich selbst? Die schließlich alles Übrige verdrängen? Wodurch wird sie daran gehindert?
I 50
Gen/Dawkins: Gene leben viel länger als ihre Träger.
Ein Gen lässt sich als einen Einheit auffassen, die eine Vielzahl aufeinanderfolgender individueller Körper überlebt.
I 62
Def Gen/Dawkins: im Sinne des Titels diese Buches ist komplizierter als Cistron. Es gibt keine allgemein anerkannte Definition für Gen.
Ich möchte die Definition von G.C.Williams benutzen:
Def Gen: jedes beliebige Stück Chromosomenmaterial, das potentiell so viele Generationen überdauert, dass es als eine Einheit der Selektion dienen kann.( (s) Zirkulär?).
I 63
Vererbung/Kopiergenauigkeit/Dawkins: "Langlebigkeit in Gestalt von Kopien". VIII 64 Je kürzer eine genetische Einheit, desto länger wird sie wahrscheinlich leben.
I 71
Dawkins These: kleine genetische Einheiten können in identischer Form überleben, Individuen, Gruppen und Arten nicht.
Gen/Dawkins: altert nicht! Für es ist die Wahrscheinlichkeit zu sterben, im Alter von einer Million Jahren nicht größer als mit hundert Jahren.
I 73
"Die Karten selbst überdauern das Mischen."
Selektion/Dawkins: würden sich Gene ständig mischen, wäre die Selektion überhaupt unmöglich.
I 74
Gen/Container/DawkinsVsGould: erfolgreiche Gene sind gute Konstrukteure von Überlebensmaschinen. Bsp Lebewesen mit langen Beinen können besser vor Räubern fliehen.
Welches sind die Eigenschaften, die ein Gen sofort als gut oder schlecht kennzeichnen?
I 75
Gen/Dawkins. so unabhängig und frei sie auf ihrer Reise durch Generationen sein mögen, bei der Steuerung der Embryonalentwicklung handeln sie sehr wenig frei.
Es gibt kein Gen, das für ein einzelnes Körperteil verantwortlich wäre.
I 86
Gen/Dawkins: es gibt ein "Gen für Kopierfehler , (Mutatoren). Es verfolgt den selbstsüchtigen Zweck, Fehler bei anderen Genen hervorzurufen.
Ebenso manipuliert ein "Gen für "Fortpflanzung" alle anderen für seine selbstsüchtigen Zwecke.

I 91
Körper/Zelle/Mensch/Dawkins: ich ziehe es vor, mir den Körper als eine Kolonie von Genen vorzustellen, und die Zelle als eine zweckmäßige Arbeitseinheit für die chemische Industrie der Gene
I 112
Altruismus/Gen/(Dawkins: ein "Gen für Altruismus" steuert die Entwicklung des Nervensystems so, dass es sich mit größerer Wahrscheinlichkeit selbstlos verhält.
Bsp einige Bienen zerren ihre eigenen Larven aus dem Stock, wenn diese infiziert sind.
I 115
Das Überleben der Gene kann auch durch scheinbar altruistisches Verhalten gefördert werden!
I 154
Gen/Dawkins: These das Gen ist möglicherweise in der Lage, den Kopien seiner selbst in anderen Körpern zu helfen.
I 155
Bsp Absicht: Albinogen beim Menschen. Wir müssen allerdings unsere Sprache etwas zurücknehmen: sie "wollen" nicht eigentlich überleben oder anderen Albinogenen helfen.
Doch wenn es rein zufällig seine Körper dazu bewegen würde, sich anderen Albinos gegenüber uneigennützig zu verhalten, hätte dies die Folge, dass es im Genpool zahlreicher würde.
Dazu muss nun das Gen zwei Funktionen haben:
1. Helle Hautfarbe zu produzieren ((s) Erkennbarkeit)
2. Die Tendenz zum Altruismus gegenüber anderen Hellhäutigen.
Ein derartiges Gen mit zwei Effekten könnte sehr erfolgreich sein.

Da I
R. Dawkins
Das egoistische Gen, Hamburg 1996

Da II
M. St. Dawkins
Die Entdeckung des tierischen Bewusstseins Hamburg 1993

> Gegenargumente gegen Dawkins



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.03.2017