Philosophie Lexikon der Argumente

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Beobachtung: Feststellen von Eigenschaften und Verhalten von Gegenständen durch einen wie immer gearteten Kontakt im Gegensatz zu Rückschlüssen aus vergangenen Prozessen oder angenommenen oder nicht wahrnehmbaren Teilen oder verborgenen Parametern. Siehe auch Verborgene Variable, Beobachtungssprache, Theorie.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Feyerabend, Paul
 
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Beobachtung I 91
Beobachtung/Wahrnehmung/Galilei/Feyerabend: spielt teils eine bessere teils eine schlechtere Rolle in unserem Wissen.
I 92
Vernunft/Wahrnehmung/Feyerabend: durch die Einschaltung der Vernunft wird der Eindruck nicht den geringsten verändert! Aber er wird mit neuen Beobachtungsaussagen verbunden und spielt nun eine neue Rolle. (Teils besser, teils schlechter).
Beobachtung/Wahrnehmung/Beobachtungssprache/Feyerabend: es liegen nicht zwei Akte vor, die Wahrnehmung einer Erscheinung und ihr Ausdruck in der Aussage sondern nur einer, nämlich, dass man in einer bestimmten Situation versagt oder denkt »der Mond folgt mir...« oder »der Stein fällt auf gerader Linie zu Boden«.
Feyerabend: es ist nicht so, dass die Struktur der Wahrnehmungen unabhängig von ihrem sprachlichen Ausdruck sei!
I 94
Natürliche Interpretation/Feyerabend: geistige Operationen, die sich so eng an die Sinne anschließen, dass eine Trennung nur schwer möglich ist. Natürliche Interpretationen sind gelernt!
Natürliche Interpretation/Geistesgeschichte/Feyerabend: je nachdem, entweder apriorische Voraussetzungen (Kant) oder Vorteile (Bacon).

Fe I
P. Feyerabend
Wider den Methodenzwang Frankfurt 1997

Fe II
P. Feyerabend
Erkenntnis für freie Menschen Frankfurt 1979

> Gegenargumente gegen Feyerabend
> Gegenargumente zu Beobachtung



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.04.2017