Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Empirismus: Richtung innerhalb der Erkenntnistheorie, die davon ausgeht, dass Sinneswahrnehmung grundlegend für das Aufstellen von Behauptungen und Theorien ist. Gegenposition Rationalismus dieser geht davon aus, dass auch rein logisches Wissen und Schlussfolgerungen aus diesem zur Theoriebildung hinreichend sein kann. Siehe auch Logischer Empirismus, Instrumentalismus, Rationalismus, Erkenntnistheorie, Theorien, Fundierung, Experiment, Inferentialismus, Wissen, Erfahrung, Wissenschaft.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Feynman, Richard
 
Bücher bei Amazon
Empirismus I 233
Empirismus/Definition/Mach/Feynman: man kann nur definieren, was man messen kann.
FeynmanVsMach: ob ein Ding messbar ist oder nicht, kann nicht a priori allein durch Überlegung entschieden werden! Man kann es nur in Experimenten entscheiden.
((s)VsFeynman: aber muss man es nicht vor dem Experiment definieren?)
Feynman: es ist klar, dass die absolute Geschwindigkeit keine Bedeutung hat. Ob man sie aber definieren kann oder nicht, ist das gleiche, wie das Problem, ob man nachweisen kann, ob man sich bewegt oder nicht!

Fey
R. Feynman
Vom Wesen physikalischer Gesetze München 1993

Fey I
R. Feynman
Vorlesungen über Physik I München 2001

> Gegenargumente gegen Feynman
> Gegenargumente zu Empirismus



zurück zur Liste | > Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.03.2017