Philosophie Lexikon der Argumente

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Foucault, Michel
 
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Relationen II 61ff
Relationen/Beziehungen/Diskurs/Foucault: sind selbst nicht im Gegenstand präsent! Sie werden bei einer Analyse nicht entfaltet. Sie bestimmen nicht die innere Konstitution des Gegenstands, sondern das, was ihm gestattet, in Erscheinung zu treten.
Primäre Beziehungen: man weiß schließlich, dass es zwischen der bürgerlichen Familie und gerichtlichen Kategorien Beziehungen gibt, die man für sich analysieren kann.
Sekundäre Beziehungen: Beziehungen, die im Diskurs selbst formuliert sind. Die Beziehungen zwischen primären und sekundären Beziehungen sind die eigentlichen Beziehungen des Diskurses.

Beziehungen: die diskursiven Beziehungen sind dem Diskurs nicht innerlich! Sie verbinden die Begriffe und die Wörter nicht untereinander. Sie sind aber auch nicht äußerlich, sie schränken den Diskurs nicht ein und zwängen ihm auch keine Form auf. Sie charakterisieren auch nicht die Sprache, nicht die Bedingungen des Diskurses sondern den Diskurs selbst als Praxis.

Fouc I
M. Foucault
The Order of Things: An Archaeology of Human Sciences 1994

Fouc II
Michel Foucault
Archäologie des Wissens Frankfurt/M. 1981

> Gegenargumente gegen Foucault



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.04.2017