Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Genz, Henning
 
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Theorien II 205
Theorie/Erfolg/Genz: bemisst sich daran, ob die Datenmenge, die sie analysieren soll, durch die Theorie komprimiert wird.
GenzVs: das gilt aber nur auf einem sehr hohen Abstraktionsniveau. Alles würde durch die kleinste Weiterentwicklung ruiniert.
Lösung/Genz: die Forderung ist eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung.
Zufall/Zufallsfolgen/Genz: sind nicht komprimierbar!
Pointe: die Zufallszahlen, die durch Computer erzeugt werden, sind aber sehr wohl komprimierbar, einfach schon weil sie durch ein Programm erzeugt werden. Dieses ist kürzer als sie selbst.
Verstehen: echter Zufall ist nicht zu verstehen.
Verstehen/Genz: dafür ist Komprimierbarkeit der Datenfolgen notwendig.
II 206
Komprimierbarkeit/Entscheidbarkeit/Genz: es kann kein Computerprogramm geben das entscheidet, ob eine beliebige Datenmenge komprimierbar ist.
stärker: es kann auch auf keine Weise bewiesen werden, dass sie nicht komprimierbar ist.
Komprimierbarkeit: kann bewiesen, aber nicht widerlegt werden.
II 207
Bsp Zahl π: kann durch ein endliches Programm erzeugt werden.
Es gibt Zahlen, die prinzipiell nicht berechnet werden können:
Omega/Chaitin/Genz: so nennt Chaitin eine gewisse Zahl, von der keine einzige Stelle berechnet werden kann. Sie ist keiner Regel zugänglich, sie steht außerhalb der Mathematik.

Gz I
H. Genz
Gedankenexperimente Weinheim 1999

Gz II
Henning Genz
Wie die Naturgesetze Wirklichkeit schaffen. Über Physik und Realität München 2002

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.03.2017