Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Hungerland, I. C.
 
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Präsuppositionen Meggle I 300
Präsupposition/Strawson: Def "S setzt S' voraus": Die Wahrheit von S' ist eine notwendige Bedingung der Wahrheit oder Falschheit der Behauptung, dass S.
Bsp "Alle meine Kinder schlafen fest" präsupponiert "Ich habe Kinder".
I 303
HungerlandVsStrawson: das Verhältnis, das er definiert, ist nicht das der Kontext Implikation. Ich impliziere zusätzlich, dass ich glaube, Kinder zu haben.
Seine Definition stellt keinerlei Bezug her zum Glauben oder den Absichten von Sprechern oder Zuhörern noch zu irgendwelchen Umständen der Kommunikation.
I 304
HungerlandVsStrawson: in der Präsupposition scheint eine verborgene Regel enthalten zu sein. Welche ist es? Eher eine formal logische, denn eine der normalen Sprache.

I 309
Strawson/Präsupposition: "Das S ist P".

Hungerland: besteht aus zwei unabhängigen Teilen: 1. Funktion des bestimmten Artikels, (einschlägige Grammatik). Strawsons Modell ist ein logisches Erklärungsmodell.
HungerlandVsStrawson: normale Kommunikation verfährt so nicht.
I 310
HungerlandVsStrawson: er hat Regel und Ausnahme (was die Häufigkeit betrifft) durcheinander gebracht.
Meggle I 318
StrawsonHungerland: Strawson fasst auch Fehler als Ausnahmen von der Regel auf (HungerlandVs).

I 320
Bsp Umfragedienst: "Haben Sie gerade ihr Fernsehgerät eingeschalten?" (Wenn man gar kein Gerät hat) Ist die Antwort "Nein" richtig?
Hungerland: alle Befragten antworteten mit "Richtig!" Ausnahme, ein Philosoph.

I 321
Regeln/Hungerland: sind nur von Nutzen wenn sie nach Fällen des Handelns formuliert werden, die als Standard gelten können.

Grice: > Meg I
G. Meggle (Hg)
Handlung, Kommunikation, Bedeutung Frankfurt/M 1979



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.03.2017