Philosophie Lexikon der Argumente

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Bewusstsein, Philosophie: Das Erleben von Unterschieden zusammen mit einer Wahlfreiheit im Gegensatz zu rein automatischen Reaktionen. Siehe auch Intentionalität, Identitätstheorie, Fremdpsychisches, Selbstbewusstsein.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
James, W.
 
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Bewusstsein Diaz-Bone I 38
Bewusstsein/James: realer Vollzug ineinander übergehender psychischer Akte. Bewusstsein hat kein anderes Sein, es gibt keine Realität hinter dem Bewusstsein. Am einfachsten wäre es, zu sagen "es denkt" wie wir sagen "es regnet". Da wir das aber nicht können, müssen wir sagen, dass "Bewusstseinsgeschehen stattfindet".
Bewusstsein/James:
1. Jeder Bewusstseinszustand tritt immer als persönliches Bewusstsein auf.
2. Bewusstsein ist prozessual
3. Es ist Kontinuum, nicht in Abschnitten erlebbar, Veränderungen sind niemals abrupt.
4. Bewusstsein ist selektiv
5. Es ist immer mit Objekten befasst.
Das Bewusstsein stellt somit einen Bewusstseinsstrom mit eigener Wirklichkeit dar!
Die logischen Verknüpfungen "und", "oder", "wenn" sind Teil des unmittelbaren Bewusstseins und nicht der darauf beruhenden begrifflichen Vernunft.
I 61
Bewusstsein/James: Keine Entität, sondern Funktion!
I 107
Bewusstseinsstrom: integriert Psyche und Physis, überwindet den Dualismus.

James I
R. Diaz-Bone/K. Schubert
William James zur Einführung Hamburg 1996

> Gegenargumente gegen James



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.04.2017