Philosophie Lexikon der Argumente

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James, W.
 
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Religiöser Glaube Diaz-Bone I 117
Religion/James: behauptet zwei Dinge. 1. Die besten Dinge seien die, die dem Ewigen näher sind. 2. Es gehe dem Glaubenden schon besser, wenn er glaube.
Religiöse Erfahrung wird Teil der Wirklichkeit, die auch der Empirist anerkennt, da er jeder Art von Erfahrung den Status von Wirklichkeit zuschreibt.
I 119
Allerdings ist religiöse Erfahrung schlicht individuelle Erfahrung eines Individuums.
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St IV W. Stegmüller Hauptströmungen der Gegenwartsphilosophie Bd 4 Stuttgart 1989
St IV 439
Religiöse Erfahrung/W. James/Stegmüller: ("Die religiöse Erfahrung in ihrer Mannigfaltigkeit"):
These sämtliche Formen von institutionalisierten Religionen sowie alle Theologie sind bloß sekundäre Folgen von Einzelerfahrungen einzelner Menschen. Drei Fragestellungen:
1. welchen kausalen Ursprung haben die Erfahrungen?
2. Welchen Wert haben sie für einen selbst und für andere?
3. wie steht es mit dem objektiven Wahrheitsanspruch?
IV 440
James unterscheidet Erfahrungen der "Religion von Leichtmütigen" und der von "Schwermütigen" sowie Erfahrungen von Mystikern, die nicht mitteilbar sind.
IV 441
Da solche Erfahrungen rein psychologisch verstehbar sind, bieten sie keine Garantie für einen übernatürlichen Ursprung.
Außerdem lassen sich solche Erfahrungen kaum von jenen unterscheiden, deren Verursachung dem Satan zugeschrieben wird, und die auch von der Kirche psychologisch gedeutet werden.

James I
R. Diaz-Bone/K. Schubert
William James zur Einführung Hamburg 1996

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.03.2017