Philosophie Lexikon der Argumente

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Kamp, H.
 
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Starrheit Cresswell II 154
Starr-machen/Kennzeichnung/Kripke/Cresswell: (Kripke 1977, 259f):
Normale Kennzeichnung/logische Form/Cresswell: „Das F ist G“ ist wahr in jeder möglichen Welt w gdw. das Ding das (eindeutig) F in w ist, auch G in w ist.
Starre Kennzeichnung/logische Form: hier ist das wahr in w gdw. das Ding, das in der aktualen Welt F ist, in w G ist, egal ob es dort in w F ist oder nicht.
Aktuale Welt: welche Welt die aktuale ist, ist wieder relativ zum Standpunkt: jede Welt ist für sich selbst die aktuale.
Starre Kennzeichnung/logische Form: muss also zwei Welten involvieren: denn wir müssen sagen
„das F ist G“ ist wahr in w2 gesehen von w1, gdw. das Ding das F ist in w1 G w2 ist.
Doppelte Indizierung/multiple Indizierung/Terminologie/Cresswell: so wird das genannt in Kamp (1971), es wird fast aber nicht ganz verwendet in Lewis (1970. 185f). Explizit in Stalnaker (1978, 320) als Formalisierung von Kripkes Ansatz über Namen. Es scheint akzeptiert zu sein in Kaplan (1979).

Kamp I
Kamp
From Discourse to Logic: Introduction to Modeltheoretic Semantics of Natural Language, Formal Logic and Discourse Representation Theory (Studies in Linguistics and Philosophy)

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.03.2017