Philosophie Lexikon der Argumente

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Leibniz, G.W.
 
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Grenzen Holz I 73/74
Unendlich/Konstruktion/Leibniz: den Gesamtzusammenhang in einer unendlichen Menge macht Leibniz für den endlichen Verstand konstruierbar wie das mathematisch Unendliche, als Grenzbegriff in einer infinitesimalen Konstruktionsmethode.
Grenze/Leibniz/Holz: jeder endliche Verstand hat nur die Erkenntnis von einem begrenzten Ausschnitt, aber eben damit auch die Erkenntnis, dass eine Grenze und mit ihr eine jenseits dieser Grenze weitergehende Welt existiert.
Holz: die Überschreitbarkeit ist eine apriorische Bestimmung von "Grenzen". (Holz I 155 Helmuth Plessner: "Materiales Apriori": die Grenze ist ein materiales Bestimmungsmoment jedes endlichen Seienden.)

Lei II
G. W. Leibniz
Philosophical Texts (Oxford Philosophical Texts) Oxford 1998

Lei I
H. H. Holz
Leibniz Frankfurt 1992

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 22.03.2017