Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Leibniz, G.W.
 
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Substanz Holz I 90
Substanz/LeibnizVsSpinoza: das erste und notwendig Seiende scheint bloß der Substanz des Spinoza zu entsprechen. In Wirklichkeit ist es nur der Begriff der Totalität der innerweltlichen Tatsachen.
Der Begriff des als seiend Erfahrenen schließt den Begriff der wirklichen Totalität ein.
I 91
Wenn daher etwas ist, dann ist auch das eine Sein aller Seienden und nicht nichts.
Holz I 112
Substanz/Kausalität/Leibniz: die Substanz bedarf keiner kausalen Einwirkung, weil ihr Zustand sich "von selbst" (gemäß der eigenen Natur) in Korrespondenz mit den Zuständen anderer Substanzen befindet.
I 113
Ihre Autonomie beruht darauf, dass sie in absoluter Weltimmanenz nichts anderes darstellt, als die jeweils besondere perspektivisch verwirklichte Isomorphie von Einzelnem und Ganzem.
Das Einzelne ist was es ist nur dadurch, dass das Ganze der Welt die notwendige und zureichende Bedingung seines einzelnen Seins ist. Darum braucht es keine Fenster.
Es wird nicht von außen angestoßen, denn das müsste ja etwas außerhalb der Welt sein!
Das einzelne ist immer schon Manifestation des Ganzen (>Machsches Prinzip).

Lei II
G. W. Leibniz
Philosophical Texts (Oxford Philosophical Texts) Oxford 1998

Lei I
H. H. Holz
Leibniz Frankfurt 1992

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.04.2017