Philosophie Lexikon der Argumente

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Beobachtungssprache: eine Sprache, die keinerlei Begriffe einer Theorie verwendet und daher quasi neutral wäre, wird von den meisten Autoren für unmöglich gehalten. Siehe auch Experimente, Theoretische Termini, Theoretische Entitäten, Theorien, Beschreibung.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Millikan, Ruth
 
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Beobachtungs-Sprache I 13
Beobachtungsbegriffe/Millikan: wir haben viel mehr davon, als man gemeinhin annimmt.
Für sie gibt es gute – wenn auch fehlbare – Tests, die von unseren Theorien unabhängig sind.
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I 307
Beobachtungssprache/Lernen/Quine/Word and Objekt/W+O/Millikan:
Wenn ein allgemeiner Term durch Induktion aus Beobachtungsinstanzen gelernt wird, müssen diese Instanzen sich auf zwei verschiedene Weisen ähneln:
1. Sie müssen sich aus Sicht des Lernenden untereinander von Mal zu Mal hinreichend ähneln,
2. Von verschiedenen Gesichtspunkten aus. Damit Lehrer und Schüler über dasselbe reden können.
Bsp „Quadrat senkrecht zur Sichtlinie“ ist nichts, was von zwei Menschen geteilt werden kann.

Millk I
R. G. Millikan
Language, Thought, and Other Biological Categories: New Foundations for Realism Cambridge 1987

> Gegenargumente gegen Millikan



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 01.05.2017