Philosophie Lexikon der Argumente

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Empirismus: Richtung innerhalb der Erkenntnistheorie, die davon ausgeht, dass Sinneswahrnehmung grundlegend für das Aufstellen von Behauptungen und Theorien ist. Gegenposition Rationalismus dieser geht davon aus, dass auch rein logisches Wissen und Schlussfolgerungen aus diesem zur Theoriebildung hinreichend sein kann. Siehe auch Logischer Empirismus, Instrumentalismus, Rationalismus, Erkenntnistheorie, Theorien, Fundierung, Experiment, Inferentialismus, Wissen, Erfahrung, Wissenschaft.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Millikan, Ruth
 
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Empirismus I 247
Empirismus/EmpirismusVsRealismus/Hume/Millikan: revolutionär bei Hume war, dass nichts im Geist sein sollte, was nicht zuvor in den Sinnen gewesen war. Damit fiel auch die bisherige Unterscheidung zwischen Wahrnehmung und Denken zusammen.
Problem: ist jetzt nicht mehr, wie wir das Zeitliche aus dem Ewigen konstruieren sollen,
I 248
sondern wie wir dauerhafte Gegenstände aus momentanen Gegenständen konstruieren sollen. (Hume/(s) These: ein Gegenstand existiert nur in einem Moment und später wieder neu).
Das führte zu Formen des Nominalismus und des Phänomenalismus.

Millk I
R. G. Millikan
Language, Thought, and Other Biological Categories: New Foundations for Realism Cambridge 1987

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.04.2017