Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Millikan, Ruth
 
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Relationen I 108
Def Relation/Bradleys Paradox/Millikan: wenn Tatsachen aus Relationen bestehen, muss es wiederum Relationen geben, die die Gegenstände mit diesen Relationen verbinden. Regress.
Lösung/Millikan: die Tatsachen (world affairs) werden gar nicht in Teile (bzw. Mengen von Gegenständen) zerlegt, sondern sie haben nur verschiedene Aspekte (s.u. invariante und variable).
Lösung/Millikan: eine Tatsache (Zustand, world affair) wird bestimmt durch eine Menge signifikanter Transformationen. Derselbe Zustand kann von verschiedenen Mengen von Transformationen artikuliert werden. (Je nachdem auf welches Icon desselben Zustands sie relativiert werden).
I 194
Identität/Relation/Millikan: manchmal wird gefragt, ob Identität eine Relation sei.
Millikan: These: Identität ist keine Relation.
Relation/Identität/Millikan: zwischen was sollte sie eine Relation sein: zwischen einem Ding und sich selbst? Oder eine Relation zwischen Ausdrücken?
Lösung/Millikan: These: das „ist“ der Identität bildet überhaupt nichts ab. Genauso wenig wie „und“ und „oder“ etwas abbilden.
Referenz/Identitätssatz/Identitätsaussage/Identitätsbehauptung/Millikan: das „A“ und das „B“ des Identitätssatzes „A ist B“ haben nichtreferentielle Funktion. ((s) beschreibend?).
Identität: nicht nur die Referenten, sondern auch die Sinne der niedrigsten Typen von Bsp „Cicero“ und „Tullius“ müssen dieselben sein.
Problem: die Sinne können dieselben sein, ohne dass die Begriffe dieselben sind.

Millk I
R. G. Millikan
Language, Thought, and Other Biological Categories: New Foundations for Realism Cambridge 1987

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.03.2017