Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Monod, Jacques
 
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Ordnung I 11
Ordnung/Struktur/Organisation/Monod : werden zwei Begriffen untergeordnet.
1. Teleonomie (von einem übergeordneten Zweck diktierte Eigenschaft) der "apparativen" Organisation.
2. Invarianz der den teleonomischen Strukturen zugrunde liegenden Information.
Proteine: Träger teleonomischer Leistungen
Nukleinsäuren: invarianter Informationsspeicher dank Komplementarität als ausschließlicher Wechselwirkung.
Reproduktion: nahezu invariant durch die organisierten Protein Nukleinsäure Systeme. (mit gewisser Unschärfe). Mutation durch Übersetzungsfehler.
I 13
Nukleinsäuren: teilen sich in DNS: Speicher und RNS: Boten. Aufgrund der Nichtumkehrbarkeit ideser Aufteilung kann das teleonomische Programm, obwohl es Gegenstand der Mutation ist, selber nicht zu seiner Veränderung beitragen.
I 14
Selektion/Eigen: ihr liegt ein physikalisch klar formulierbares Bewertungskonzept zugrunde. Wäre es rein willkürlich, wäre es "survival of the survivor".
Selektion bedeutet aber Einschränkung des Zufalls. In der großen Zahl gehorcht die Selektion der Notwendigkeit. ((s Aber sicher nicht auf ein Ziel!).
Eigen: sie erfolgt nach strengen Kriterien.
Zufall/Notwendigkeit/Eigen: die Notwendigkeit tritt gleichberechtigt neben den Zufall, sobald eine Wahrscheinlichkeitsverteilung existiert.
I 25
Ordnung/Organisation/Kriterien/Monod : ein noch enttäuschenderes Kriterium wäre die Funktion: Bsp man vergleiche etwa Pferde auf einem Feld mit Autos auf der Straße.
Bsp Auge und Fotoapparat lassen sich nach Struktur und Leistung durchaus vergleichen.

Mon I
J. Monod
Zufall und Notwendigkeit Hamburg 1982

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.03.2017