Philosophie Lexikon der Argumente

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Poincaré, H.
 
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Imprädikativität Thiel I 324
Imprädikativität/Paradoxien/Poincaré: glaubte damit das entscheidende Kriterium gefunden zu haben: illegitime, "nichtprädikative" Bedingungen sind diejenigen, die einen solchen Zirkel enthalten. (>imprädikativ, Russell).
Es schien zunächst ausreichend, von Ausdrücken für die Beziehung zwischen Element und Menge zu fordern, dass in "x  y" das zweite Relationsglied y einer genau um 1 höheren Stufe angehören müsse als x (einfache >Typentheorie) so führt die Forderung, dass jeder zulässige Ausdruck nicht nur selbst "prädikativ" (d.h. nicht imprädikativ) gebildet sein sollte, sondern auch alle in ihm auftretenden Argumente dieser Bedingung genügen müssen, zu einer ">verzweigten Typentheorie".

T I
Chr. Thiel
Philosophie und Mathematik Darmstadt 1995

> Gegenargumente gegen Poincaré
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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.03.2017