Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Proust, J.
 
Bücher bei Amazon
Proximale Theorie Joelle Proust Das intentionale Tier in D. Perler/M. Wild (Hg) Der Geist der Tiere Frankfurt/M. 2005

Perler I 227
Proximal/Proust: primitive Lebewesen wie der Seehase (Meeresnacktschnecke) reagieren auf einen proximalen Zustand der Rezeptoren.
I 227
Proximal/Proust: z.B. Schnecke: kann eine Information nur dann verarbeiten, wenn Kontakt zu ihren Rezeptoren besteht.
Distal: Vögel und Säugetiere brauchen keinen Kontakt zu ihren Rezeptoren. Daher können sie ganz andere räumliche Begriffe entwickeln! (VsQuine).
I 228
Raum/Tier/Denken/Proust: intuitiv ist der Raum eine Art von leerem Rahmen für mögliche Wahrnehmungsgehalte.
Die Relation, die für uns von Interesse ist, ist das Vorkommen am gleichen Ort, d.h. die Äquivalenzklasse für alle Wahrnehmungserfahrungen, die die gleiche Lokalisierung in der Umgebung betreffen.
Proust: diese Relation ist interessant, weil sie weder den Begriff von Raum noch den Begriff von einem Begriff voraussetzt. Sie ist rein logisch.
Proust: das Vorkommen am gleichen Ort ist auch wesentlich als Grundlage für Wiedererkennen von Objekten.
I 229
Def Kalibrierung/Proust: Anpassung eines auditiven Musters an ein visuelles. ((s) Koordinierung von Sinneseindrücken.)
Proust: dieser Mechanismus ist unerlässlich, um die sinnlichen Inputs zu korrigieren.

Tie I
D. Perler/M. Wild (Hg)
Der Geist der Tiere Frankfurt 2005

> Gegenargumente zu Proximale Theorie



zurück zur Liste | > Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.03.2017