Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Rawls, John
 
Bücher bei Amazon
Utilitarismus I 20
Utilitarismus/Sidgwick/Rawls: ich nehme hier die strikt klassische Doktrin des Utilitarismus, wie sie am besten durch Henry Sidgwick, The Methods of Ethics, London, 1907 dargestellt wurde, um diesen Utilitarismus als Gegenposition zu meiner Vertragstheorie anzuführen.
RawlsVsUtilitarismus.
I 24
Utilitarismus/Rawls: der Utilitarismus nimmt an, dass das Prinzip der Unverletzlichkeit, das für uns auf Gerechtigkeit basiert,
I 25
…nur ein Common Sense-Gebot sei, und nur untergeordnete Bedeutung als sekundäre Regel hat, genauso wie der Begriff des Naturrechts, soweit es einen Nutzen für den größten Teil der Gesellschaft hat.
Prinzipien der soziale Wahl und der Gerechtigkeit/Rawls: nehmen wir in unserer Vertragstheorie als Gegenstand einer anfänglichen Übereinkunft an, während der Utilitarismus dehnt sie einfach auf die Idealisierung der Gesellschaft als eine ideale Gesamtperson aus.
I 26
RawlsVsUtilitarismus: das hieße, die Pluralität und Besonderheit von Individuen nicht ernst zu nehmen.
RawlsVsUtilitarismus: unsere Vertragstheorie ist auch nicht teleologisch, wie es der Utilitarismus ist. Zwar betrachten wir – wie jede ernsthafte ethische Theorie - auch Konsequenzen.
I 27
Aber die Theorie der Gerechtigkeit als Fairness betrachtet niemals die Maximierung von Nutzen.
RawlsVsUtilitarismus: Gerechtigkeit als Fairness akzeptiert von vornherein das Prinzip gleicher Freiheit, ohne Kenntnis ihrer Zwecke, während der Utilitarismus berücksichtigen will, ob die Diskriminierung einzelner eventuell den Gesamtnutzen erhöht.

Rawl I
J. Rawls
A Theory of Justice: Original Edition Oxford 2005

> Gegenargumente gegen Rawls
> Gegenargumente zu Utilitarismus



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.04.2017